Presse Brunch

Am Donnerstag den 05.03.09 fand der Pressebrunch an der Landesberufsschule Lochau statt. Anbei die wichtigsten Statements zum Projekt MehrWERT für Körper und Geist.

STATEMENTS DER PODIUMSTEILNEHMER
zu den Fotos

Schul- und Sportlandesrat Mag. Siegi Stemer
Mit dem ehrgeizigen Projekt „MehrWERT für Körper und Geist“ greift die Landesberufsschule Lochau ein gesellschaftlich aktuelles Thema auf. Für diese vorbildliche Initiative danke ich dem Team rund um Direktor Peter Rüf und Projektleiter Wolfgang Ponier. Ich freue mich, dass der Sportservice Vorarlberg und seine kompetenten MitarbeiterInnen mit einem eigens dafür konzipierten Bewegungsprogramm zum Gelingen dieses umfassenden Gesundheitsprojektes beitragen. Nach den intensiven Vorbereitungen bin ich von der erfolgreichen Umsetzung überzeugt und wünsche den SchülerInnen viel Freude und Spaß bei der praktischen Anwendung.

Direktor Peter Rüf, Landesberufsschule Lochau
An unserer Schule finden unsere Schülerinnen und Schüler an Hardware wirklich alles, was sie benötigen. Angst macht aber die zunehmende Verrohung, die Zunahme von Sucht in allen möglichen Be-reichen, wie Alkohol, Drogen, Nikotin oder Telephonie in Verbindung mit Schulden, mangelnde Selbstkompetenz und vieles mehr. Falscher Umgang mit Stress und fehlende Motivation führen oft zu Abbrüchen der Lehre. Fremdgesteuertes Essverhalten und das Abhandenkommen von Geruch- und Geschmackssinn blockieren die fachliche Entwicklung. Zeit zu handeln. Das Projekt „MehrWERT für Körper und Geist“ mit unserer Speerspitze Wolfgang Ponier als Projektleiter soll uns helfen, unserer Verantwortung den Jugendlichen gegenüber gerecht zu werden. Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg und danke allen, die uns dabei helfen, für ihr Engagement.

Dietmar Hagen, Projektpartner und Begründer der Firma Essenszeit
Genießen und Freude am Essen bedeutet uns sehr viel. Unser Anliegen in diesem Projekt ist, dass die Lehrinhalte und die Schulverpflegung so weiterentwickelt werden, dass „Schmecken – Wohlfühlen – Fitsein [Gesundheit]“ untrennbar zusammen gehören. Wir wollen den jungen Auszubildenden durch lebendig gestaltete Unterrichtsmodule die Begeisterung am Kochhandwerk in Verbindung mit Ernährungskompetenz und -bewusstsein nahebringen. Ein weiteres Ziel ist die Neukonzeption des täglichen Verpflegungsangebotes für die Internatsküche. Dabei werden die neuen Lehrinhalte durch das tägliche Essensangebot für die SchülerInnen erfahrbar. Unser Wunsch ist es, dass die Köche und Köchinnen von morgen durch ihre Arbeit neue Impulse für eine genussvolle und gesunde Esskultur setzen.

Thomas M. Walkensteiner, Küchendirektor, Schloss Fuschl Resort
Es ist für mich eine schöne und wichtige Herausforderung, das Bewusstsein unserer jungen Generation für eine gesunde Lebenshaltung zu entwickeln und auszubauen. Insbesondere das Thema gesunde, bewusste Ernährung hat meine berufliche Entwicklung und alle damit zusammenhängenden Aktivitäten stark geprägt. Dies ist nicht nur ein Teil meiner beruflichen Philosophie, sondern eine Lebenseinstellung, eine Leidenschaft, die mich schon lange begleitet und die ich mit echter Hingabe für meine Familie, meine Gäste und im Projekt MehrWERT auch für unsere Jugend lebe und umsetze.

Martin Sieberer, Küchendirektor, Paznaunerstube Ischgl
Die Auswahl der besten Lebensmittel und Grundprodukte ist Voraussetzung für genussvolle Gerichte, die individuelle Zubereitung bestimmt den Nährwert und entscheidet darüber, wie gehaltvoll ein Mahl schlussendlich ist. Beim Kochen für Gäste, Mitarbeiter, Kollegen sollte man stets das eigene Wohlbefinden im Auge behalten, so wird das Essen zu einem genussvollen Erlebnis, das sich nicht in Form zusätzlicher Kilos auf der Waage abzeichnet.

Wolfgang Ponier, Fachlehrer und Projektleiter, Landesberufsschule Lochau
Von der Idee zur Vision bis zur Umsetzung einer Idee ist es oft ein langer Weg. Doch oft lohnt es sich für eine Idee einzusetzen. Ich wünsche allen Beteiligten des Projektes „MehrWERT für Körper und Geist“ eine Gewinnsituation. Manches kann gleich umgesetzt werden – anderes braucht noch Zeit sich zu entwickeln. Vor allem aber möchte ich die Lehrlinge sowie alle anderen Beteiligten für dieses Projekt begeistern und gewinnen. Die Samen dieses Projektes sollen weitergetragen werden und sich verbreiten. In diesem Sinne freue ich mich jetzt auf den Start.

PROJEKTPARTNER

Dipl.-Päd. Mag. Angelika Stöckler, Ernährungswissenschafterin
Nach einer gründlichen Planungs- und Vorbereitungsphase begeistert es mich, mit wie viel Engagement das Team der Landesberufsschule an das Projekt MehrWERT herangeht. Partizipation von SchülerInnen, PädagogInnen und Personal sowie die Vernetzung mit professionellen Partnern versprechen eine erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung. MehrWERT ist weit mehr als ein Schulprojekt. Es bietet die einzigartige Chance gemeinsam mit jungen Menschen auf kreative Weise Gesund-heit und Genuss zu vereinen. Ich bin überzeugt, dass davon ein maßgeblicher Impuls ausgeht, von dem wir alle als Gäste der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung profitieren werden. Es freut mich, das Projekt weiterhin als Gesundheitsexpertin begleiten zu dürfen. Wolfgang Ponier und seinem gesamten Team wünsche ich viel Freude und Erfolg bei der Umsetzung!

Arno Dalpra, Psychotherapeut und Gewaltberater, Institut für Sozialdienste
Um effizient gegen Gewalt aufzutreten, ist eine gemeinsame Haltung notwendig. Diese sollte auf drei Ebenen erarbeitet werden. Auf der Schul- und Lehrerebene gilt es, eine gemeinsame Haltung und Begrifflichkeit zum Thema Gewalt zu entwickeln. Auf Schülerebene gilt es zu erarbeiten, wie man auf Gewalt reagiert und wie man zwischen Aggression, Psychoterror und Gewalt unterscheiden kann. Der Elternebene kommt eine wichtige unterstützende und begleitende Aufgabe zu. Das Projektmodul „Sozialkompetenz – Gegen Gewalt handeln“ lebt von der Zusammenarbeit zwischen Schule, Lehrern, Schülern und Eltern. Im gemeinsamen Reagieren liegt die Kraft zur Veränderung.

Gert Burger, Fachkraft für Suchtprävention, Supro – Werkstatt für Suchtprophylaxe
Die Supro beteiligt sich am Projekt MehrWERT für Körper und Geist mit folgenden suchtpräventiven Maßnahmen: „Klartext Nikotin“ ist ein Workshop, der sich in vielfältiger Weise mit dem Thema Rauchen beschäftigt. Für SchülerInnen der LBS Lochau, die mit dem Rauchen aufhören möchten oder die Zahl ihrer gerauchten Zigaretten reduzieren möchten gibt es den Kurs „Take Control“. Bei „Klartext Alkohol“ wird der eigene Alkoholkonsum kritisch reflektiert und ein besonderer Schwerpunkt auf das Thema Alkohol im Straßenverkehr gelegt.

Eine Antwort

  1. Find ich wirklich gut! bin selber schüler an der schule und finde es super das sich die lehrer und der herr direktor soo für uns einsetzen um uns zu helfen auf dem richtigen weg zu bleiben. Für sehr wichtig halte ich die Suchtprävention den ich kenne einige schüler die eine sehr starke sucht haben.

    aber ich wünsche allen beteiligten viel glück und dem Projekt gutes gelingen

    Mfg

    Alex.

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